Brauchtum in Traunstein: Hunderte Pferde beim Georgiritt
Die Pferde tragen Blumenschmuck und Schleifen: Seit Jahrhunderten wird in Traunstein zu Ehren des Heiligen Georg geritten. Am Ostermontag kamen zahlreiche Schaulustige zum traditionellen Ritt.
Die Pferde tragen Blumenschmuck und Schleifen: Seit Jahrhunderten wird in Traunstein zu Ehren des Heiligen Georg geritten. Am Ostermontag kamen zahlreiche Schaulustige zum traditionellen Ritt.
Eindrücklich, meditativ und vor allem unglaublich still: Am Karfreitag zieht in Lohr am Main eine Prozession durch die Stadt, die den Leidensweg Jesu mit historischen Figuren abbildet. Nun ist die Veranstaltung immaterielles Kulturerbe Bayerns. Ein Besuch.
Mit bunten Eiern und Girlanden aus Tannenzweigen sind vielerorts zu Ostern die Brunnen geschmückt. Vor allem in Franken wird das Brauchtum immer noch gepflegt.
Richard Loibl zählt zu den schillernden Figuren des Freistaats. Der Direktor des Hauses der Bayerische Geschichte spricht über seine größten Baustellen – und warum er den Säulenheiligen Montgelas nicht leiden kann.
Doris Engelhard ist die einzige Klosterschwester in Deutschland, die eine Brauerei leitet. Ein Gespräch über Bier und die Fastenzeit, Handys beim Chorgebet und die Frage, wie lange ihr Kloster in Mallersdorf noch besteht.
In Lixenried in der Oberpfalz treiben sie es am Aschermittwoch ganz besonders wild. Weder die Nazis noch die katholische Kirche konnten ihnen das austreiben.
Wer Dialekt spricht, wird im Zweifel immer noch für ein bisschen beschränkt gehalten. Das muss sich schleunigst ändern, sagt der Chef des Bunds Bairische Sprache – und er hat auch ein paar konkrete Ansätze dafür.
„Planschemalöör“ sind eine der erfolgreichsten Karnevalsbands. Und außergewöhnlich politisch. Nicht nur, aber auch, weil Frontmann Juri Rother immer wieder rassistisch beleidigt wird. Doch er sagt: Um ihn geht es gar nicht.
Fränkischer Humor ist trocken, bissig, manchmal ruppig und selten harmlos. Wegducken ist bei der „Fastnacht in Franken“ nicht erlaubt - vielmehr sind die Augen auf die Kostüme der Politiker gerichtet.
Der Fasching in Bayern naht, die Bälle sind vielerorts in vollem Gang. Auch die ersten Umzüge stehen schon bald an. Wo es laut und bunt wird – eine Auswahl.
In Tirol wollten zwei Schützenkompanien ihre Regeln ändern und auch weiblichen Mitgliedern das Tragen von Gewehren erlauben. Also startete der Verband eine geheime Abstimmung.
Am 2. Februar wurden die Christbäume entsorgt, sogar Urlaub gab es um diesen wichtigen Festtag herum. Mancherorts hat sich die Tradition gehalten - auf ihre eigene Art.
Jetzt hat auch die niederbayerische Stadt Deggendorf eine individuelle Ampelfigur bekommen. Und zwar mit dem Abbild einer Frau, die sich zu wehren weiß: der berühmten Knödelwerferin.
An Maria Lichtmess endet die Weihnachtszeit, heuer sogar mit Schnee. Da kommt zumindest bei der Entsorgung des Christbaums weihnachtliche Stimmung auf – manchmal wird es auch gefährlich.
Bayerisches Bier nur in Bayern hergestellt werden, die Thüringer Bratwurst nur in Thüringen. Für Handwerk und Industrie gab es bislang keinen Schutz der regionalen Herkunft. Das ändert sich nun.
Fast 120 Jahre lang dokumentierte die Zeitschrift „Die Oberpfalz“ die historische Entwicklung dieser Region. Nun ist diese großartige Geschichte zu Ende, der Verlag hat die Publikation eingestellt.
Holzski, Lodenrock und geheime Hindernisse: Beim Nostalski-Rennen in Krün zählt nur, wer mit mindestens einem Ski ins Ziel kommt. Was hinter der ungewöhnlichen Challenge steckt.
Zum dritten Mal schreibt Bayerns Heimatministerium den „Dialektpreis Jugend“ aus. Bewerben kann man sich bis 17. April – wenn man ein bestimmtes Alter hat.
Beten, räuchern, meditieren - die Menschen scheinen über alle Konfessionen hinweg ein Grundbedürfnis nach heiligen Handlungen zu haben. Warum ist das so?
Viele Hundert Kinder und Jugendliche ziehen dieser Tage von Haus zu Haus, um Geld für soziale Zwecke zu sammeln. Das steckt hinter dem Brauch.