Eskalieren oder Verhandeln? Die Frage nach Gesprächen mit den USA macht Risse in Irans Machtapparat deutlich. Ohne ein starkes Zentrum droht dem Regime gar der Zerfall.
Eskalieren oder Verhandeln? Die Frage nach Gesprächen mit den USA macht Risse in Irans Machtapparat deutlich. Ohne ein starkes Zentrum droht dem Regime gar der Zerfall.
Der Irankrieg führt zu einer Entfremdung der Golfstaaten von den USA. Für den Nahen Osten ist das ein historischer Einschnitt, sagt der Politologe Kamran Matin.
Der Irankrieg führt zu einer Entfremdung der Golfstaaten von den USA. Für den Nahen Osten ist das ein historischer Einschnitt, sagt der Politologe Kamran Matin.
Der Waffenstillstand bringt den Iranern Erleichterung. Doch der Krieg hat viel verändert: Loyalitäten sind verschoben – und in der Gesellschaft gibt es neue Spannungen.
Der Waffenstillstand bringt den Iranern Erleichterung. Doch der Krieg hat viel verändert: Loyalitäten sind verschoben – und in der Gesellschaft gibt es neue Spannungen.
Der Iran sieht sich gegen die USA im Vorteil. Das hat mit der dezentralen Führungsstruktur und der Größe des Landes zu tun. Trotzdem bleibt die neue Führung verwundbar.
Der Iran sieht sich gegen die USA im Vorteil. Das hat mit der dezentralen Führungsstruktur und der Größe des Landes zu tun. Trotzdem bleibt die neue Führung verwundbar.
Die USA und der Iran reden offenbar über ein Ende des Krieges. Doch ihre Positionen liegen weit auseinander. Ein schneller Deal könnte den Iran gar stärken.
Die USA und der Iran reden offenbar über ein Ende des Krieges. Doch ihre Positionen liegen weit auseinander. Ein schneller Deal könnte den Iran gar stärken.
Eigentlich haben wir schon gewonnen: So blicken Irans Machthaber auf den Krieg mit den USA und Israel. Ein schneller Waffenstillstand würde ihre Strategie gefährden.
Eigentlich haben wir schon gewonnen: So blicken Irans Machthaber auf den Krieg mit den USA und Israel. Ein schneller Waffenstillstand würde ihre Strategie gefährden.
Festnahmen, Drohungen, Hinrichtungen: Mitten im Krieg setzt das iranische Regime mehr denn je auf Repression. "Als wären wir der Feind", sagt ein Mann aus Teheran.
Festnahmen, Drohungen, Hinrichtungen: Mitten im Krieg setzt das iranische Regime mehr denn je auf Repression. "Als wären wir der Feind", sagt ein Mann aus Teheran.
Kein Foto, keine Ansprache, nur eine verlesene Erklärung im Fernsehen – der neue Oberste Führer ist abwesend. Das nährt Spekulationen über die Schwäche des Regimes.
Kein Foto, keine Ansprache, nur eine verlesene Erklärung im Fernsehen – der neue Oberste Führer ist abwesend. Das nährt Spekulationen über die Schwäche des Regimes.
Die Stimmung im Iran hat sich gedreht: Aus Freude über die Angriffe ist Angst geworden. Mit Checkpoints und Präsenz versucht das Regime, sich die Straße zu sichern.
Die Stimmung im Iran hat sich gedreht: Aus Freude über die Angriffe ist Angst geworden. Mit Checkpoints und Präsenz versucht das Regime, sich die Straße zu sichern.
Modschtaba Chamenei ist der Sohn des getöteten Ajatollahs Ali Chaminei – und wird als dessen Nachfolger gehandelt. In der Elite ist er so einflussreich wie umstritten.
Modschtaba Chamenei ist der Sohn des getöteten Ajatollahs Ali Chaminei – und wird als dessen Nachfolger gehandelt. In der Elite ist er so einflussreich wie umstritten.
Nach der Tötung von Chamenei und Teilen der Militärführung ist die Macht im Iran neu verteilt. Unsere Übersicht zeigt, wer nicht mehr lebt – und wer jetzt entscheidet.
Nach der Tötung von Chamenei und Teilen der Militärführung ist die Macht im Iran neu verteilt. Unsere Übersicht zeigt, wer nicht mehr lebt – und wer jetzt entscheidet.
Ajatollah Ali Chamenei, als Übergangslösung gedacht, blieb mehr als drei Jahrzehnte der Anführer des Iran – gegen die eigene Bevölkerung. Sein Tod könnte vieles ändern.
Ajatollah Ali Chamenei, als Übergangslösung gedacht, blieb mehr als drei Jahrzehnte der Anführer des Iran – gegen die eigene Bevölkerung. Sein Tod könnte vieles ändern.
Kriegsschiffe vor der Küste, Raketen in Stellung, Alarmbereitschaft auf beiden Seiten. Über die Situation im Iran sprechen wir in "Was jetzt? – Die Woche".
Kriegsschiffe vor der Küste, Raketen in Stellung, Alarmbereitschaft auf beiden Seiten. Über die Situation im Iran sprechen wir in "Was jetzt? – Die Woche".
100.000 waren angekündigt, es kamen doppelt so viele: In München demonstrieren Exiliraner gegen Irans Regime. Für die allermeisten gibt es nur eine richtige Alternative.
100.000 waren angekündigt, es kamen doppelt so viele: In München demonstrieren Exiliraner gegen Irans Regime. Für die allermeisten gibt es nur eine richtige Alternative.
Im Iran stehen nicht die prominenten Aktivisten im Zentrum der Katastrophe. Es wurden die einfachen Leute ermordet. Und die Opposition versteht sich selbst nicht mehr.
Im Iran stehen nicht die prominenten Aktivisten im Zentrum der Katastrophe. Es wurden die einfachen Leute ermordet. Und die Opposition versteht sich selbst nicht mehr.
Die SPD sieht wegen der Politik von Donald Trump die transatlantischen Beziehungen unter Druck. Deutschland und die EU müssten die Partnerschaft mit den USA neu bewerten.
Die SPD sieht wegen der Politik von Donald Trump die transatlantischen Beziehungen unter Druck. Deutschland und die EU müssten die Partnerschaft mit den USA neu bewerten.