Kosovo vor der Neuwahl: Kinder eines halb fertigen Staats
In Deutschland leben mehr als 600 000 Menschen mit kosovarischen Wurzeln. Politisch sichtbar war die Diaspora lange nicht. Jetzt kämpft Kosovos Premierminister Kurti um ihre Gunst.
In Deutschland leben mehr als 600 000 Menschen mit kosovarischen Wurzeln. Politisch sichtbar war die Diaspora lange nicht. Jetzt kämpft Kosovos Premierminister Kurti um ihre Gunst.
„Albanien steht nicht zum Verkauf“: Gegen ein Luxus-Tourismusprojekt von Jared Kushner regt sich Protest. Tausende gehen auf die Straße, doch Premierminister Edi Rama will an den Plänen festhalten.
Premierminister Kurti ist reformfreudig und unterstützt Sanktionen gegen Russland. Doch innenpolitisch brodelt es, und das schwierige Verhältnis zum Nachbarn Serbien macht einen EU-Beitritt kaum denkbar.
Christian Schmidt, der seit 2021 über die Nachkriegsordnung in Bosnien-Herzegowina wacht, gibt „schweren Herzens“ sein Amt ab – wohl auf Druck der Trump-Regierung. Das politische Klima im Land hält er für zunehmend gefährlich.
Nach heftigem Streit um Sparmaßnahmen entzieht das Parlament in Bukarest der regierenden Koalition das Vertrauen. Bei Neuwahlen könnten die Rechtsextremisten siegen.
Das neue Bündnis von Ex-Präsident Rumen Radew gewinnt überraschend deutlich die Parlamentswahl. Der Sieger verspricht, die Korruption zu bekämpfen und den Rechtsstaat zu stärken. Seine Haltung zu Russland bleibt unklar.
Der ungarische Wahlsieger Péter Magyar sendet auch in die Länder des westlichen Balkans selbstbewusste Signale. Vor allem ein prominenter Schützling von Viktor Orbán muss sich Sorgen machen.
Der CDU-Politiker kämpfte für Privatfunk und Frieden auf dem Balkan. Von 1982 bis 1992 war er Minister unter Kanzler Kohl. Jetzt ist er im Alter von 95 Jahren gestorben.
Slowenien ist klein, aber für die Dynamik innerhalb der EU wichtig. Nun hat Amtsinhaber Robert Golob die Parlamentswahl gewonnen, doch sein bisheriges Mitte-links-Bündnis hat keine Mehrheit mehr. Es drohen instabile Zeiten.
Viele Slowenen sind unzufrieden mit ihrer linksliberalen Regierung. Kurz vor der Parlamentswahl erschüttert auch noch eine Schmutzkampagne das Musterland des Balkans. Davon könnte ein alter Bekannter profitieren.
Der serbische Präsident Aleksandar Vučić spricht über die jüngsten Spannungen mit dem langjährigen Partner Russland, seine Vorstellungen von einem Teil-Beitritt zur EU und den Umgang mit Studentenprotesten im eigenen Land.
Wegen fehlender Mehrheiten konnte 2025 kein einziges Gesetz in dem Land verabschiedet werden. Nun hat die Partei von Ministerpräsident Kurti die Neuwahl unerwartet klar gewonnen.
Ein Mahnmal in Belgrad sollte einem Luxushotel weichen, so hatte es Präsident Vučić geplant. Nach Protesten lässt der US-Investor Jared Kushner das Projekt platzen – und Vučić ist wütend.
Im serbischen Landesteil von Bosnien-Herzegowina musste Milorad Dodik auf internationalen Druck den Präsidentenposten räumen. Doch sein designierter Nachfolger dürfte seinen spalterischen Kurs fortsetzen.