Spielwarenfirma Franz Schneider: Das war's mit Tret-Traktoren made in Germany
Rolly Toys stellt die Produktion in Deutschland ein. Ein bedauerlicher Einzelfall oder ein Indiz für eine tiefe Krise der deutschen Spielwarenindustrie?
Rolly Toys stellt die Produktion in Deutschland ein. Ein bedauerlicher Einzelfall oder ein Indiz für eine tiefe Krise der deutschen Spielwarenindustrie?
In Chats eines Polizeihauptkommissars finden sich SS-Symbolik und gehässige Sprüche gegen Migranten. Fast zehn Jahre ist er suspendiert, der Freistaat versucht, ihn aus dem Beamtenverhältnis zu entfernen. Ohne Erfolg.
In seiner Freizeit bringt sich Yevgeniy Klibanov Gebärdensprache bei, um sich mit seinen gehörlosen Kunden unterhalten zu können. Das verändert einiges.
Wird die Kinderbetreuung in Bayern zum unbezahlbaren Luxus? Zwei Familien berichten, was die steigenden Kita-Beiträge für sie bedeuten – und warum vor allem Frauen zurückstecken müssen.
Im Kölner Dom sollen Besucher künftig Eintritt zahlen, die Reaktionen sind heftig. In Nürnbergs Sebalduskirche zahlt man schon seit einem Monat. Pfarrer Martin Brons über eine Art der Notwehr.
Über nichts wird in Nürnberg länger und heftiger debattiert als über das Milliardenprojekt. Nach Jahrzehnten des Streits könnte gebaut werden. Zuvor aber entscheiden jetzt die Bürger. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Warum steht das größte noch erhaltene Ensemble von NS-Herrschaftsarchitektur in Franken? Fünf Jahre wurde das Dokuzentrum umgebaut. Und gibt nun beklemmende Einblicke.
24 Jahre lang war Julia Lehner für die Kultur in Nürnberg zuständig. Die Umwidmung von NS-Bauten zu Kulturstätten trägt ihre Handschrift. Den aufreibendsten Kulturkampf hat sie allerdings bei der Fußball-WM 2006 erlebt.
2006 lief die Stadt Sturm, als der Bildhauer seine „Stuhlturm“-Skulptur zum Begleitprogramm der Fußball-WM beisteuerte. „Eine Schande“ sei das, hieß es. Das hat den Künstler nicht davon abgehalten, zurückzukommen.
Lange rätselte die Stadt, wer den Amtsbereich der Nürnberger Kulturbürgermeisterin Julia Lehner übernimmt. Nun ist klar: Der Oberbürgermeister macht’s zusätzlich.
Am Staatstheater Nürnberg erzählt „Heulen mit den Wölfen“ vom Ausschluss der jüdischen Vereinsmitglieder 1933 aus dem 1. FC Nürnberg und spannt den Bogen bis heute – eine kluge Auseinandersetzung mit den hellen und finsteren Seiten des Fußballsports.
Im Brennpunktviertel am Nürnberger Hauptbahnhof gehen jetzt Polizeipferde auf Streife. Kinder sind begeistert, Anwohner fühlen sich sicherer. Und die Kriminellen?
Achim Mletzko ist seit 14 Jahren das Gesicht der Grünen im Nürnberger Stadtrat. Völlig überraschend gründet er jetzt eine „grünliberale Fraktion“ – und macht die Rest-Grünen „fassungslos“.
In Nürnberg stehen neuerdings Plauderbänke, auf denen man Platz nehmen kann, um miteinander ins Gespräch zu kommen – eine einfache Therapie gegen die Einsamkeit. Dazugesetzt an einem Dienstagnachmittag.
Ulrich Maly hat noch mal aktiv in den Wahlkampf eingegriffen, von den neuen Medien aber hält sich Nürnbergs Alt-OB komplett fern. Die SPD? Da hat er eine ganz andere Sicht der Dinge als sein Münchner Kollege Christian Ude.
Vor 20 Jahren erschütterte ein harter Arbeitskampf den Hausgerätehersteller AEG. Der schwedische Mutterkonzern Electrolux zahlten damals einen hohen Preis. Marktanteile sanken, das Image nahm Schaden. Und heute?
In Nürnberg feiert die CSU einen geschichtsträchtigen Sieg, in Aschaffenburg ebenfalls. Die SPD erleidet in Franken schwere Schlappen, der dienstälteste OB der Republik verliert sein Amt. Ihr gelingen aber auch Siege.
Der CSU-Amtsinhaber ist internetaffin, kommt an beim Jungvolk, kann eine Aufsteigergeschichte erzählen. Und der SPD-Herausforderer? Genauso. Historisch aber wird die OB-Wahl in Nürnberg auf jeden Fall.
Pumuckl, Kasperl und Dürers Hase – in Bayern leuchten nicht nur die klassischen Ampelmännchen. Bei den Leuten kommt das in der Regel gut an, ist bei den Behörden aber nicht immer so leicht durchsetzbar.
In Aschaffenburg könnte am Sonntag Historisches passieren, in Nürnberg auch – und nach Bamberg blicken ohnehin fast alle: Selten waren Stichwahlen im Norden Bayerns so aufwühlend.