Russlands Antwort auf Sanktionen: Spaltungsversuche aus Moskau
Der Kreml reagiert auf die Schuldzuweisung der Bundesregierung mit Gegenvorwürfen, schließt die Goethe-Institute in Russland – und lanciert eine Botschaft an die Ostdeutschen.
Der Kreml reagiert auf die Schuldzuweisung der Bundesregierung mit Gegenvorwürfen, schließt die Goethe-Institute in Russland – und lanciert eine Botschaft an die Ostdeutschen.
Nach dem Anschlagsversuch in Leipzig haben die Ermittler alles aufgefahren, bis sie sagen konnten, dass Russland der Drahtzieher ist. Es geht um eine klare Botschaft an Putin, aber auch darum, die Deutschen nicht noch mehr zu verängstigen.
Die Bundesregierung hatte zuvor angekündigt, das Russische Haus in Berlin zu schließen – als Reaktion auf den Anschlag am Flughafen Leipzig/Halle, hinter dem Berlin die russische Regierung vermutet.
Drohnen über Militärstandorten und Rüstungsbetrieben, Angriffe auf kritische Infrastruktur: Florian Hohenwarter sieht Deutschland in einem hybriden Krieg. Im Interview erklärt der KNDS-Manager, wie sich sein Unternehmen darauf vorbereitet.
Deutschland schließt zwei russische Vertretungen. Verhindert das wirklich weitere russische Angriffe?
Generalkonsulat dicht, Russland-Haus soll schließen, Schattenflotte unter Druck: Deutschland verhängt wegen des Angriffs von Leipzig Strafmaßnahmen gegen Russland. Doch wie wirksam sind sie?
Der russische Präsident behauptet, Deutschland habe im Fall von Leipzig Beweise gefälscht, um von der schwierigen Lage des Bundeskanzlers abzulenken. Eine der geplanten Sanktionen könnte sein Land empfindlich treffen.
Nach dem versuchten Sprengstoffanschlag auf Frachtmaschinen am Leipziger Flughafen und der Schuldzuweisung an den Kreml haben die Ermittler zwei mögliche Attentäter im Visier – Männer mit Verbindungen nach Russland.
Wochenlang hat die Bundesregierung an der „Operation Antwort“ gearbeitet und nun Russland verantwortlich gemacht für den Drohnenangriff von Leipzig. Präsident Putin hat sich dazu schon geäußert. Womit ist jetzt zu rechnen?
Was heute wichtig war.
Landesverteidigung findet nicht mehr nur an der Grenze statt. Der Rechtsprofessor Tristan Barczak erklärt, welche Gesetze reformiert werden müssten – und schlägt einen neuen Dienst an der Gesellschaft vor.
Außenminister Wadephul verkündet harte Maßnahmen gegen Moskau. Das Bonner Generalkonsulat wird geschlossen, der Vertrag mit dem Russischen Haus in Berlin gekündigt.
Dass Russland gegen den Westen einen „hybriden Krieg“ führt, gilt als sicher. Viele Experten glauben nun aber, dass mit dem versuchten Anschlag in Leipzig eine weit gefährlichere Stufe erreicht ist.
Seit Russland den hybriden Krieg gegen Deutschland mit Drohnenattacken und Tötungsversuchen verschärft, denkt die Regierung Merz über neue Gegenschläge nach. Was Sicherheitsexperten vorschlagen.
Moskau setzt Deutschland immer stärker mit hybriden Operationen unter Druck. Nun werden Forderungen laut, die Regierung müsse den Kreml mit einer Antwort in die Schranken weisen. Ins Visier rückt dabei Putins Schattenflotte.
Wer hat die Faustfeuerwaffen in dem Wald vergraben, wo Fahnder sie nach einem Tipp fanden? Offenbar sollten Agenten damit im Auftrag Russlands Attentate begehen. Der Generalbundesanwalt ermittelt.
Der Bundesinnenminister will den Deutschen zeigen, dass der Staat die Sicherheitslage weiterhin im Griff hat. Aber die Profis von der Feuerwehr ahnen: Mit ein paar Kniffen könnte es in der Politik besser laufen.
Der Verfassungsschutz soll bald vorgehen dürfen wie die Polizei. Aber es gibt rechtliche Bedenken.
Die Abwehr unbemannter Fluggeräte steht noch am Anfang. Das hat viel mit technischen Herausforderungen zu tun, aber auch mit der Frage, wer eigentlich zuständig ist.
Nach dem Vorfall mit einer Drohne am Leipziger Flughafen läuft eine Debatte über die Sicherheit der kritischen Infrastruktur. Denn die aktuellen Maßnahmen reichen nicht aus.