Hungary Needs Oil from Croatia: Can the Two Sides Bury the Hatchet?



Nach dem Regierungswechsel in Budapest soll das deutsch-ungarische Verhältnis endlich wieder aufblühen. Doch die netten Worte bei Wadephuls Besuch können nicht verdecken, dass es weiterhin Differenzen gibt.
In Ungarn hat sich gezeigt, wie leicht eine autoritäre Regierung Bildung und Wissenschaft unter Kontrolle bekommen kann – und wie schwer es ist, die Schäden zu beheben.


Der ungarische Regierungschef hat in erstaunlichem Tempo rechtsstaatliche Reformen eingeleitet. Nun beansprucht er viele Milliarden an Brüsseler Fördergeldern – und noch einiges mehr.


Länder wie Ungarn und Polen zeigen: Man kann Autoritäre wieder loswerden. Doch nach der Abwahl von Demokratiegefährdern wird es erst richtig anstrengend.
As a Brussels deadline looms with over €10bn at stake, Péter Magyar’s first three months have been transformative in addressing a corrupt legacy
Some elections are more important than others. Since taking office in May, Hungary’s new prime minister, Péter Magyar, has embarked upon the country’s most far-reaching and dramatic programme of transformation since the fall of communism in 1989. Mr Magyar’s predecessor, Viktor Orbán, established a soft autocracy which thrived on corruption and, over 16 years, exerted its grip on most areas of Hungarian life, from religion to culture and the media. It is being dismantled at extraordinary pace.
Last week, a newly appointed president took office following the sacking of Tamás Sulyok, accused by Mr Magyar of having rubber-stamped the erosion of the rule of law in the country. In stark contrast, András Baka is a former president of Hungary’s supreme court, a role he was removed from by the Orbán regime in an action judged unlawful by the European court of human rights.
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© Photograph: Attila Kisbenedek/AFP/Getty Images

© Photograph: Attila Kisbenedek/AFP/Getty Images

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Es ist eine Wahl von hoher Symbolkraft: Unter der autoritären Vorgängerregierung war der Jurist András Baka entlassen worden. Nun soll er für einen rechtsstaatlichen Neuanfang stehen.
András Baka soll am Dienstag zum Staatspräsidenten gewählt werden – und eine bessere Besetzung als den langjährigen Widersacher von Viktor Orbán gibt es kaum.
Ungarn musste infolge der Trockenheit sein einziges AKW drosseln und erlebt eine beispiellose Energiekrise. Das hat Auswirkungen bis in den kleinsten Haushalt.

Wie kann man Ungarn wieder zu einer rechtsstaatlichen, prowestlichen Demokratie machen? Vizeregierungschefin Anita Orbán über die Rückabwicklung von 16 Jahren Fidesz-Herrschaft und den Umgang mit Russland.
