Die CDU in Sachsen-Anhalt zerreißt es. Während die extreme Rechte nach der Macht greift, wollen sich die Christdemokraten einfach bis Weihnachten retten.
Der neue Landtagspräsident der AfD wählt einen konzilianten Ton. Die CDU zerlegt sich weiter selbst. Und Magdeburg erlebt einen Tag für die Geschichtsbücher.
Er stand im Zentrum der Vetternwirtschaftsaffäre, heute soll er erster AfD-Landtagspräsident werden. Respekt vor dem hohen Amt? Tobias Rausch hat seine eigene Sichtweise.
Ulrich Siegmund will sich im Dezember mit »nennenswerter Mehrheit« zum Ministerpräsidenten wählen lassen. Wie, verrät er nicht. Auskunftsfreudiger ist man da beim BSW.
Sie wollen »Transgenderismus ausrotten«, fordern »Remigration«, einige sympathisieren mit den Völkischen der Partei: Ein Blick auf die 29 Abgeordneten der AfD in Berlin.
Völkische Nationalisten und ein ehemaliger Polizist, der Richter als »Marionetten« bezeichnet: Das sind die 32 AfD-Politiker, die in den Landtag gewählt wurden.
Manuela Schwesig hat eine fulminante Aufholjagd hingelegt, am Wahlabend kommt fast Feierstimmung auf. Doch es bleibt auch die Gewissheit: Die AfD ist nicht zu schlagen.
Die AfD kommt auf 38,2 Prozent der Stimmen, die SPD wird zweitstärkste Kraft. Ministerpräsidentin Schwesig kritisiert Bundeskanzler Merz. Das Liveblog zum Nachlesen
Abschieben, abschieben, abschieben – das gehört zu den ersten Zielen der AfD nach dem Wahlsieg in Sachsen-Anhalt. Wer die 39 Abgeordneten sind und was sie planen.
Im Interview erklärt Thüringens Ministerpräsident, wie seine CDU die AfD künftig schlagen will. Warum er weiter mit der Linken kooperiert. Und hinter dem Kanzler steht.
Man hätte fast denken können, Ulrich Siegmund will so etwas wie ein AfD-Maskottchen werden – ohne regieren zu müssen. Doch dann gewinnt er tatsächlich die Landtagswahl.
Nach dem vorläufigen Ergebnis der Landeswahlleitung kommt die AfD auf 43,8 Prozent der Stimmen. Die CDU verliert alle Direktmandate. Das Liveblog zum Nachlesen
In Sachsen-Anhalt droht entweder eine Alleinregierung der AfD oder eine Zeit der politischen Unsicherheit. Es gibt mehrere Szenarien und ein paar Gewissheiten.
Fachleute sollten mit wechselnden Mehrheiten die Geschäfte führen, fordert Sahra Wagenknecht. Philipp Amthor entgegnet: Das BSW will das Parteiensystem destabilisieren.
In der Wahlarena konnten die Spitzenkandidaten in Sachsen-Anhalt Ängsten ihrer Wähler lauschen. Doch sie waren zu sehr mit Abscheu vor dem politischen Gegner beschäftigt.
In Dresden verweigerte Lina E. die Aussage gegen den Angeklagten Johann G., ihren Ex-Partner. Nun soll die wegen linksextremistischer Taten Verurteilte in Beugehaft.
Ein CDU-Mann gewinnt in einer AfD-Hochburg in Sachsen-Anhalt das Amt des Landrats. Weil er vermittelt hat, was seine Partei auf Landesebene vermissen lässt: Zuversicht.