Serbiens Protestbewegung hat Regierungschef Vučić aus dem Amt gefegt. Dieser beschimpft die siegreichen Studenten als »Abschaum«. Wirklich weichen will er nicht.
Aleksandar Vučić hat versucht, die jungen Menschen einzuschüchtern: mit hochgerüsteten Polizeieinheiten und gewaltbereiten Hooligans. Und doch gewann: die Demokratie.
Aleksandar Vučić ist der starke Mann Serbiens. Nun möchte er Premierminister werden. Doch an dem System, das er selbst erschaffen hat, könnte er nun scheitern.
Lehrermangel in Paris, Wohnungsnot in Barcelona, die Wehrpflicht: Junge Europäer erzählen, was sie auf die Straße treibt und warum sie jetzt nicht nachgeben wollen.
In mehreren Ländern Europas haben sich Schüler und Studierende an die Spitze von Protestbewegungen gestellt. Was eint sie quer über den Kontinent? Ein Überblick
Der Papst muss operiert werden. Er geht damit so offen um wie mit allem, was in der Welt gerade Angst macht. Leo XIV. will den Diskurs nicht den Barbaren überlassen.
Die USA wollen viel Gas in Länder auf der ganzen Welt drücken. Auf dem Balkan sieht man, wie aggressiv sie dabei vorgehen. Und wie das kleine Länder zerreißen kann.
Serbiens Präsident Aleksandar Vučić muss befürchten, dass sein Versuch misslingt, sich zum Premierminister wählen zu lassen. Nun versucht er, seine Gegner zu überrumpeln.
Italien ist es gelungen, in 35 Jahren mehrere Wellen des Populismus zu überstehen. Diese Erfahrung zeigt Deutschland, wie widerstandsfähig eine Demokratie sein kann.
Der US-Präsident hat Kanada in die Arme Europas getrieben. Aus der »assoziierten Mitgliedschaft« könnte Großes werden – auch wenn die USA sie als feindlichen Akt sehen.
In ihrer State of the Union bietet Ursula von der Leyen Kanada eine »assoziierte Partnerschaft«. Was immer das sein soll: Es klingt groß. Und das könnte es auch werden.
Mit dem wachsenden Zuspruch europafeindlicher Parteien sind demokratische Politiker beim Thema EU verdächtig still geworden. Ihnen fehlt der Mut. Das ist fatal.
Noch nie hat eine Landtagswahl international so viel Aufmerksamkeit erzeugt. Unsere Korrespondenten erklären, wie Politik und Medien in ihren Ländern reagieren.
Am 4. September stellt Giorgia Meloni einen Rekord auf: 1.413 Tage im Amt. Länger als jeder Regierungschef der Republik. War die Angst vor der Postfaschistin übertrieben?
68 Regierungen gab es in Italien seit dem Zweiten Weltkrieg. Mit Giorgia Meloni aber kehrt eine ungekannte Ruhe in die italienische Politik ein. Wie ist ihr das gelungen?
Die serbische Regierung kündigt ein Staatsbegräbnis für den Verantwortlichen des Genozids von Srebrenica an. Sie spuckt auf die Gräber der Opfer von Ratko Mladić.
Meloni hielt lange zu Trump, jetzt nimmt sie kein Blatt mehr vor den Mund. Das führt zu einer diplomatischen Krise mit den USA, die Italiener aber lieben sie dafür.