Ausstellung in Garmisch: Vergessene Künstlerinnen neu entdecken

Das Werdenfels-Museum in Garmisch-Partenkirchen erinnert an die Künstlerinnen Anna von Schubert, Gusti Knight-Stinnes und Hermine Biedermann-Arendts.

Das Werdenfels-Museum in Garmisch-Partenkirchen erinnert an die Künstlerinnen Anna von Schubert, Gusti Knight-Stinnes und Hermine Biedermann-Arendts.

Der Aufbruch der Technik im bayerischen Oberland inspirierte schon vor hundert Jahren viele Künstler, von Gabriele Münter bis Lion Feuchtwanger. In einem Buch erforscht Elisabeth Tworek die Zusammenhänge.

Der Maler Peter Casagrande stammt aus prekären Verhältnissen und hat schwere Schicksalsschläge hinnehmen müssen. An großer Kunst hat ihn das nicht gehindert, wie eine Retrospektive in Rosenheim zeigt.

Wer war der Sammler und Mäzen des Blauen Reiter, den die Frau Kurt Eisners „meinen lieben Freund“ nannte? Die Ausstellung im Schlossmuseum Murnau rückt einen faszinierenden Menschen ins Rampenlicht.

Ist es blanker Wahnsinn, dass ein niederbayerisches Dorf mit 1100 Einwohnern ein Haus wie das „Memu“ hat? Wie das kam, und was der Augsburger Künstler Harry Meyer damit zu tun hat.

Andreas Pauwelen hat einen Wanderführer herausgegeben für Menschen, die gerne mit dem Hund in Südbayern unterwegs sind und der sich ganz an den Bedürfnissen des Vierbeiners orientiert.

Die CSU denkt über eine Schließung nach und riskiert, die Leihgeber der Sammlung Campendonk zu verprellen. Derweil erinnert das Museum an die Bergwerksvergangenheit der Stadt – und zeigt auch berühmte Becher-Fotos.

Joachim Ringelnatz galt als Schulrüpel, verdingte sich als Leichtmatrose, war bekannt als Schriftsteller – und notorisch klamm bei Kasse. Nun kann man ihn als Maler im Buchheim Museum entdecken.

Der Hirmer Verlag hat für das Franz Marc Museum in Kochel den digitalen Assistenten „Hallo Franz“ entwickelt. Wie ist das, wenn die Künstliche Intelligenz drauflos plaudert?

Das Künstlerhaus Marktoberdorf soll eine neue Leitung erhalten. Die Stelle ist ausgeschrieben. Der Wunsch: Die regionale und junge Kunstszene soll stärker in den Fokus rücken.

So inszenieren sich die Stars: Eine Ausstellung in Murnau zeigt prominente Selbstporträts aus einer begehbaren Kamera. Die Schaut ehrt die Fotografin Susanna Kraus, die das analoge Gerät wieder zugänglich machte.

Maria Franck-Marc wurde lange unterschätzt. Eine Ausstellung in Kochel zeigt die wahre Bedeutung dieser Künstlerin, die im Schatten ihres Ehemanns Franz Marc stand.

Leichen verschwinden in Gletscherspalten. Und was hat es mit dem Ötzi vom Matterhorn auf sich? In Leonhard F. Seidls Kurzkrimi-Sammlung „Tatort Alpen“ wird die Bergwelt zur Kulisse für Verbrechen.
Heinrich Kaminski ließ sich sein Leben von Gönnerinnen wie Maria Marc finanzieren, inszenierte sich als ein aus der Zeit gefallener Künstler. Konzerte ehren ihn zum 80. Todestag.

Nach langem Hin und Her eröffnete vor 25 Jahren das vom Künstler und Sammler Lothar-Günther Buchheim geplante „Museum der Phantasie“. Der Standort Bernried am Starnberger See erwies sich als Glücksfall. Wie kam es dazu?

Peter Kees plant mit Künstlerkollegen subversive Aktionen im öffentlichen Raum, die den Blick auf unsere Welt weiten sollen.

Der Allgäuer Autor Volker Klüpfel – bekannt durch die Kluftinger-Krimis – liefert ohne Michael Kobr seinen zweiten Solo-Roman. „Mord ist die beste Beseitigung“ überzeugt nicht nur mit seinen eigenwilligen Detektiven.

Ob Heinz Macks Lichtkunst am Tegernsee, Paul Klees poetische Bilder in Murnau oder Rolf Cavaels informelle Gemälde in Garmisch-Partenkirchen: In Oberbayern locken zahlreiche Museen mit tollen Sammlungen und Sonderausstellungen zu einem Tagesausflug. Sechs Tipps.

Malerisch ist dieser See, Künstler und Kunsthändler zieht er magisch an. Aktuell zeigt der 95-jährige Heinz Mack im Tegernseer Gulbransson Museum seine Werke, eine neue Galerie nimmt in Kreuth Fahrt auf, und in Gmund laufen die Vorbereitungen für die jährliche Kunstmesse.

Eine gerichtliche Auseinandersetzung mit dem Vorgänger hat das Buchheim Museum am Starnberger See schwer belastet. Nun wurde mit Stephan Dahme ein neuer Direktor berufen und auch der Stiftungsvorstand neu besetzt. Kann das neue Personal das „Museum der Phantasie“ wieder zu Höhenflügen führen?