Costa Rica: „Keinesfalls war von einem Gefängnis die Rede“
2018 hat der deutsche Stiftehersteller Faber-Castell Costa Rica sein altes Werk übereignet. Dort sollten Geflüchtete würdig untergebracht werden. Doch dann kam Donald Trump an die Macht.
2018 hat der deutsche Stiftehersteller Faber-Castell Costa Rica sein altes Werk übereignet. Dort sollten Geflüchtete würdig untergebracht werden. Doch dann kam Donald Trump an die Macht.
Studierende in Venezuela protestieren zu Hunderten auf den Straßen für Demokratie und Freiheit der politischen Gefangenen. Der Regierung könnte die politische Kontrolle bald entgleiten.
Die Regierung in Caracas plant zwar ein Amnestiegesetz, aber die politische Öffnung hat klare Grenzen. Ein Weggefährte von Friedensnobelpreisträgerin Machado wird erst freigelassen – und dann gleich wieder eingesperrt.
Brasiliens Ex-Präsident Jair Bolsonaro sitzt in einem vergleichsweise komfortablen Gefängnis. Doch seine Haftbedingungen spalten das Land. Aus seiner Zelle heraus nimmt er Einfluss auf die kommenden Präsidentschaftswahlen.
Seit US-Spezialkräfte den Präsidenten Maduro entführten, ringen das alte Regime, eine Friedensnobelpreisträgerin und die Amerikaner um die Macht im Land. US-Außenminister Rubio skizziert nun, wie er sich die Zukunft vorstellt.
In Caracas werden politische Gefangene freigelassen, gleichzeitig wachen Schlägertrupps der Regierung über die Ruhe auf den Straßen. Die Lage in Venezuela ist undurchsichtig – nur eines ist sicher: der Aufenthaltsort des gestürzten Maduro.
Bemerkenswert fatalistisch begegnen die Menschen an der Simón-Bolívar-Brücke zwischen Venezuela und Kolumbien dem Sturz Maduros. Ihr Alltag zwischen Armut und Drogenbanden ist schon hart genug.
Nach dem US-Angriff und der Entführung Nicolás Maduros trifft nun die neue Staatschefin Delcy Rodríguez die wichtigen Entscheidungen. Die Friedensnobelpreisträgerin María Machado ist aus dem Spiel – aber wie lange?
Nach völkerrechtswidrigen Einsätzen des US-Militärs vor der Küste Venezuelas hat der Auslandsgeheimdienst CIA nun offenbar auch ein Hafendock attackiert. Es wäre eine schwerwiegende Eskalation. Doch die näheren Umstände sind nebulös.
José Antonio Kast ist mit deutlichem Vorsprung zu Chiles künftigem Präsidenten gewählt worden. Der Vater von neun Kindern wettert gegen Abtreibung und verspricht, das Land wieder sicher zu machen. Einen derart rechten Staatschef gab es seit der Militärdiktatur nicht mehr.
Die Friedensnobelpreisträgerin kann nicht bei der Verleihung sein, hieß es zunächst – wegen der Drohungen der autoritären Führung in ihrer Heimat Venezuela. Dann ist sie plötzlich doch unterwegs. Doch das Timing klappt nicht ganz.
Wider allen Erwartungen hat Argentiniens Präsident die Zwischenwahlen hoch gewonnen. Seitdem arbeitet die Regierung ziemlich geräuschlos an den nächsten Reformvorhaben. Und viele fragen sich: Wo ist der Mann mit der Motorsäge geblieben?
Die Ruinenstadt ist Perus bekannteste Touristenattraktion – doch nun sollen Besucher für ein oder zwei Monate draußen bleiben. Natürlich geht es auch dabei vor allem um eins: Geld.
In Mexiko-Stadt ziehen wütende Bürger gegen Kriminalität und angebliche Korruption auf die Straße. Es kommt zu Gewalt. Die linke Regierung und mehrere Medien sammeln Indizien für einen unheimlichen Verdacht.
Angesichts der furchteinflößenden US-Armada in der Karibik scheuen Venezuelas lateinamerikanische Nachbarn vor allzu lautstarken Solidaritätsbekundungen zurück.