SZ-Nachhaltigkeitsgipfel: Klimaschutz spaltet die Stahlindustrie
Die EU will das mit Abstand wichtigste Klimaschutzgesetz reformieren. Deutschlands größter Stahlkonzern fordert Entlastungen, doch kleinere Rivalen wollen das gar nicht.
Die EU will das mit Abstand wichtigste Klimaschutzgesetz reformieren. Deutschlands größter Stahlkonzern fordert Entlastungen, doch kleinere Rivalen wollen das gar nicht.
„Keine andere Branche, in der die Marktführer auch nur annähernd so profitabel sind“: Ohne die Verteilnetze läuft nichts im Land, kein Mensch bekommt Strom, keine Batterie lädt. Eine Analyse kommt nun auf kaum fassbare Renditen.
Mit der Ausweisung von Netzengpass-Gebieten will die Wirtschaftsministerin die Kosten der Energiewende drücken. Erreichen könnte sie das Gegenteil. Was Experten stattdessen empfehlen.
Strom dann verbrauchen, wenn viel davon da ist und die Preise niedrig sind: Das geht mit „Smart Metern“. In Schweinfurt fragen sich Forscher der Uni Würzburg, warum das nicht alle wissen und nutzen.
Es ist eine Geschichte des andauernden Scheiterns: Schon mehrfach gab es Gespräche über den Verkauf von Deutschlands größtem Stahlhersteller. Nie führten sie zu einer Lösung. Trotzdem bleibt eine Trennung sinnvoll.
Die Wirtschaftsministerin wird als Gegnerin der Energiewende angegriffen. Tatsächlich versucht sie, ein zentrales Problem zu lösen: Der Ausbau von Wind- und Solarparks muss billiger und effizienter werden, sonst verliert er an Rückhalt.
Die deutsche Industrie beklagt im internationalen Vergleich teure Energie. Der Industriestrompreis soll Abhilfe schaffen und bekommt von Brüssel Zustimmung. Das Geld ist an Bedingungen geknüpft.
Der Freistaat ist „Sonnenland Nummer eins“, prahlt Ministerpräsident Markus Söder. Was er nicht sagt: Ein wachsender Teil der Solarenergie kommt im Stromnetz gar nicht an. Die Verbraucher zahlen trotzdem.
Die Stahlindustrie fordert seit Langem niedrigere Energiepreise und mehr Schutz vor Billigkonkurrenz. Vorstandschef Miguel López wirft der Bundesregierung vor, zu zögerlich zu sein. Er sucht nun Verbündete.
Europas größter Netzbetreiber muss neben Wind- und Solarparks auch viele Rechenzentren und Batteriespeicher anschließen. Dafür stellt das Management mehr Geld zur Verfügung – unter einer Voraussetzung.
Die Bundesregierung könnte die Milliarden in Zeiten klammer Kassen auch anders ausgeben. Doch das Geld vom Staat ist wichtig für die Energiewende.
Mit modernen Messgeräten könnten Netz und Verbraucher deutlich entlastet werden – sogar Zeiten mit Gratisstrom wären denkbar. Wie der stockende Umstieg die Energiewende bremst.
Die Krise der Branche ist ein wichtiges Thema bei Thyssenkrupps Hauptversammlung in dieser Woche. Die Politik hat die Dimension des Problems erkannt und will helfen – aber es geht zu langsam voran.
Das schwedische Möbelhaus bietet einen dynamischen Strompreis an. Kunden können bei einem Wechsel viel Geld sparen – aber auch draufzahlen.
Von 2027 an soll die Kilowattstunde für energieintensive Unternehmen nur noch fünf Cent kosten.
Smartmeter sind entscheidend, damit die Energiewende klappt und Haushalte von günstigen Strompreisen profitieren können. Aber noch stockt der Ausbau. Woran das liegt und für welche Verbraucher sich ein Zählertausch lohnt.
2025 war ein Jahr der erneuerbaren Energien. Wie sich die Versorgung verändert hat und aus welchen Ländern Deutschland Strom importiert: ein Überblick mit Grafiken.
Den hiesigen Hüttenwerken geht es schlecht. Ein deutscher Manager will die Firmen künftig mit grünem Eisen aus Oman beliefern – das soll Klimaschutz einfacher und billiger machen.
RWE-Chef Markus Krebber fordert mehr Hilfen für die energieintensive Industrie und mehr Tempo beim Bau von Gaskraftwerken. In den USA läuft es gerade gut für den Konzern, trotz Donald Trump.
Der Essener Konzern streicht Tausende Jobs bei der kriselnden Stahltochter. Die Kosten dafür werden der Firma wieder hohe Verluste einbrocken. Immerhin geht es aber mit dem Plan voran, die Sparte an Inder zu verkaufen.