Europa: Europa braucht eine China-Entzugskur
Peking plant neue Exportkontrollen und lässt die Europäer ihre großen Abhängigkeiten spüren. Sich daraus zu befreien, ist der schwierigste Teil der europäischen China-Strategie.
Peking plant neue Exportkontrollen und lässt die Europäer ihre großen Abhängigkeiten spüren. Sich daraus zu befreien, ist der schwierigste Teil der europäischen China-Strategie.
Die chinesische Wirtschaft legt etwas stärker zu als erwartet. Doch zwischen dem starken Exportgeschäft und der schwachen Nachfrage im Inland bleibt eine große Lücke.
Im ersten Halbjahr importierte die hiesige Volkswirtschaft demnach fast zweieinhalbmal so viele Waren aus der Volksrepublik, wie die dorthin exportierte.
Der weltweit größte Chemiekonzern BASF erwägt, die Nummer zwei in Deutschland, Evonik aus Essen, zu kaufen. Dabei stecken beide Firmen in der Krise und streichen Tausende Jobs.
Die USA und China liefern sich einen Wettlauf um künstliche Intelligenz. Doch werden sie sich auf Regeln einigen können?
Einst kam Soja aus China, heute ist das Land von Importen abhängig. Dass Peking vor dem Treffen zwischen Xi Jinping und Donald Trump Sojabohnen aus den USA gekauft hat, ist daher alles andere als banal.
Thyssenkrupp stellt in Gelsenkirchen Bleche her, die wichtig für das Stromnetz und die Energiewende sind. Günstigere Einfuhren aus Asien bedrohen aber das Werk. Jetzt reagiert Brüssel – mit einer Premiere.
5,6 Milliarden Euro Direktinvestitionen flossen im ersten Halbjahr nach China. Den Firmen hierzulande bleibe „kaum eine Wahl“, als den wichtigen Absatzmarkt zu bedienen, sagt ein Experte.
Die Deutschen geben mehr Geld für Urlaub aus und sparen an Möbeln. Marktführer Ikea senkt nun schon die Preise – und die hiesigen Hersteller leiden.
Viele deutsche Unternehmen versuchen, ihre Lieferketten weniger von einzelnen Ländern abhängig zu machen. Das klappt nicht immer – vor allem in einem Bereich.
Eine Firma in Frankreich zerlegt seit Jahren jedes Auto, das neu auf den Markt kommt. Deshalb haben sie dort einen guten Überblick, wer bei E-Autos gerade vorn liegt. Und das ist nicht immer China.
Der EU-Handelskammerchef in Peking warnt vor der wachsenden Bedrohung durch die chinesische Industrie. Europa müsse endlich autonomer werden – und Deutschland seine Beziehung zu China definieren.
Die Bundesregierung mahnt deutsche Firmen, ihre Abhängigkeit von China zu minimieren. Doch viele Konzerne bauen ihre Präsenz dort aus. Elisa Hörhager, BDI-Repräsentantin in Peking, erklärt, wo die Gefahren liegen – und wo die Weltmacht verwundbar ist.
Immer weniger junge Chinesen glauben an das alte Aufstiegsversprechen. Chinas Ministerium für Staatssicherheit glaubt zu wissen, warum.
In Gelsenkirchen fertigt ein Stahlwerk besondere Bleche, die wichtig sind für die Energiewende. Die Nachfrage wächst, und in Europa gibt es kaum Konkurrenz. Trotzdem ist der Standort in Gefahr – weil chinesische Rivalen den Markt aufrollen.
Marie Jaroni führt Deutschlands größten Stahlkonzern TKSE durch die Krise. Sie streicht Tausende Stellen – und hat trotzdem das Vertrauen der Gewerkschaft. Wie macht sie das?
Eine Konferenz in Peking zeigt, wie China auf die Welt im Ausnahmezustand blickt: erstaunlich entspannt. Die Blütezeit der liberalen Demokratie, sagen sie dort, sei jedenfalls vorbei.
Thyssenkrupp will seine Tochter TKSE, Deutschlands größten Stahlhersteller, verkaufen. Bisher verhandelt der Konzern mit indischen Bietern. Nun äußert auch ein US-Investor mit zweifelhaftem Ruf Interesse.
Chinas Führung stellt beim Volkskongress den neuen Fünfjahresplan vor. Die Rede von Ministerpräsident Li Qiang zeigt, wie sich die wirtschaftspolitischen Prioritäten der Volksrepublik verschieben – und wie angespannt die wirtschaftliche Lage ist.
Auf der künstlichen Insel Haihua Dao im Süden des Landes stehen Hotels, Einkaufszentren und Kirchen leer. Es sind Symbole eines Wachstumsmodells, das an seine Grenzen geraten ist.