Chemie: BASF wirbt mit Zusagen und mehr Geld um Evonik
Es wäre eine der größten Übernahmen in der Geschichte der deutschen Chemiebranche: BASF möchte Evonik kaufen – und erhöht nun sein Angebot. Außerdem schaltet sich der Konzernchef persönlich ein.
Es wäre eine der größten Übernahmen in der Geschichte der deutschen Chemiebranche: BASF möchte Evonik kaufen – und erhöht nun sein Angebot. Außerdem schaltet sich der Konzernchef persönlich ein.
Der weltweit größte Chemiekonzern BASF erwägt, die Nummer zwei in Deutschland, Evonik aus Essen, zu kaufen. Dabei stecken beide Firmen in der Krise und streichen Tausende Jobs.
Im Zuge seines Sparprogramms hat der Chemiekonzern seit 2024 weltweit bereits 7000 Stellen gestrichen. Wegen des Nahost-Kriegs profitiert er andererseits gerade von einer steigenden Nachfrage.
Wer bei Pharma- und Chemiebetrieben arbeitet, erhält über die kommenden gut zwei Jahre 4,5 Prozent mehr Gehalt. Ein neues Instrument soll Arbeitsplätze retten.
In letzter Minute haben sich Management und Betriebsrat geeinigt. Betriebsbedingte Kündigungen sind ausgeschlossen und die Laufzeit beträgt fünf Jahre, aber nur wenn bestimmte Ziele erreicht werden.