Wirtschaftspolitik: Merz wirbt in Asien für eine große Vision

Der Bundeskanzler reist mit namhaften Wirtschaftsvertretern durch Fernost. Er lobt einzelne Abkommen, wünscht sich aber mehr: eine Art wirtschaftspolitisches Verteidigungsbündnis.

Der Bundeskanzler reist mit namhaften Wirtschaftsvertretern durch Fernost. Er lobt einzelne Abkommen, wünscht sich aber mehr: eine Art wirtschaftspolitisches Verteidigungsbündnis.

Der Bundeskanzler hat auf seiner Asien-Reise Station in Tokio gemacht. Wird Deutschland in ein multilaterales Kampfjet-Projekt einsteigen? Das Problem: Andere Länder geben dabei längst den Ton an.

Der Bundeskanzler macht klar, wie er sich ein „geordnetes Verfahren“ auf der Suche nach einem neuen Staatsoberhaupt vorstellt. Was bedeutet das nun für Ilse Aigner – und die neue Kandidatin aus Hessen?

Im Kampf gegen die globalen Unsicherheiten schlägt Friedrich Merz in Singapur eine Art europäisch-pazifische Superallianz vor. Auch als Gegenpol zu China und den USA.

Friedrich Merz lässt die innenpolitischen Turbulenzen hinter sich und begibt sich auf seine bislang längste Dienstreise. In Singapur, Japan und Südkorea geht es um die Frage: Wie viel von der alten Weltordnung ist noch zu retten?

Eigentlich wollte der Kanzler nach den Landtagswahlen einen Kandidaten oder eine Kandidatin für das höchste Staatsamt präsentieren. Bisher hält er sich zurück – und lässt Raum für Forderungen der anderen.

Das Beben nach dem Rücktritt von Bärbel Bas zeigt: Nur weil die Zeiten es erfordern, reißen Politiker sich noch lang nicht zusammen. Über den unterschätzten Faktor Mensch und eine Regierung, die aufpassen muss, sich nicht selbst zu zerlegen.

Die CDU möchte aus der Krise und fordert „bezahlbares Leben“ und Gerechtigkeit. Doch im neuen Koalitionsstreit geht diese Botschaft unter.

Die Spitzen von Union und SPD tagen moderate viereinhalb Stunden lang. Das Treffen geht mit mehreren Bekenntnissen, aber ohne konkrete Beschlüsse zu Ende.

Die SPD fürchtet, dass die mutmaßlichen CDU-Abweichler nun auch Ulrich Siegmund zum Ministerpräsidenten wählen könnten – und fordert ein Einschreiten des Kanzlers. Die Union wirkt verunsichert.

Die Union wirft der SPD vor, Reformvorhaben zu verschleppen – die Sozialdemokraten mahnen mehr Gerechtigkeit an. Das schlechte Verhältnis der Koalitionspartner erinnert immer stärker an die Vorgängerregierung.

Bei einem Überraschungsbesuch in Kiew fordert der Bundeskanzler Russlands Präsidenten zum Kurswechsel auf. In Berlin setzt sich derweil der Koalitionsstreit über die Reformvorhaben unvermindert fort. Von Kiew aus appelliert der Kanzler an den Zusammenhalt seiner Koalition.

Trotz Warnungen aus Moskau ist Bundeskanzler Friedrich Merz am Wochenende in die Ukraine gereist. Er bekräftigt, dass Deutschland weiterhin in großem Umfang Waffen liefern und beim Wiederaufbau helfen wird.

Vor einem Monat hatte die Bundesregierung entschieden, dass das russische Kulturzentrum geschlossen werden soll. Dennoch läuft der Betrieb in Teilen weiter. Wie lange noch?

In der von russischen Angriffen geplagten ukrainischen Hauptstadt will der Bundeskanzler Solidarität demonstrieren. Er möchte Hoffnung vor einem harten Winter machen und bringt wichtige Waffenhilfe mit.

Der Bundeskanzler nutzt eine Laudatio für eine Ansprache, wie er sie noch nicht gehalten hat. Eindringlich warnt er vor der Gefahr aus Russland, spricht über die Verantwortung Deutschlands und legt sich mit der AfD an.

Das Erscheinungsbild der Union ist gerade schlecht. Was läuft da schief?

Die CDU steht nach den Wahlen gedemütigt und gebeutelt in der politischen Landschaft herum. Plötzlich ist in der Partei viel von Werten die Rede. Und dann ist da auch noch das Gefühl, dass sie mit Merz gerade in die ewigen Abgründe reiten.

Zwei Tage nach dem Wahldesaster von Mecklenburg-Vorpommern ist Merz zur Aussprache in der Unionsfraktion. Der Unmut ist groß, am Ende aber überwiegt die Disziplin.

In Mecklenburg-Vorpommern verpasst die CDU zum ersten Mal in ihrer Geschichte den Einzug in einen Landtag. Doch der Kanzler will einfach weitermachen.