US-Notenbankchef Kevin Warsh: Von der Taube zum Falken
Der neue US-Notenbankchef Kevin Warsh deutet erstmals an, dass es wegen der hartnäckigen Inflation bald höhere Zinsen geben könnte. Damit distanziert er sich von Donald Trump.
Der neue US-Notenbankchef Kevin Warsh deutet erstmals an, dass es wegen der hartnäckigen Inflation bald höhere Zinsen geben könnte. Damit distanziert er sich von Donald Trump.
Immer wieder kritisierte Donald Trump den letzten Fed-Chef Jerome Powell, weil dieser den Leitzins nicht senkte. Doch auch der neue Chef Kevin Warsh kann lediglich auf eine Erhöhung verzichten – die ein Teil des Zentralbankrats wollte.
Alan Greenspan führte 19 Jahre lang die US-Notenbank und galt als Orakel. In seiner Amtszeit sorgte er für niedrige Zinsen, die Börsen boomten, danach kam die Finanzkrise. Jetzt ist er mit 100 Jahren gestorben.
Alan Greenspan führte 19 Jahre lang die US-Notenbank und galt als Orakel. In seiner Amtszeit sorgte er für niedrige Zinsen, die Börsen boomten, danach kam die Finanzkrise. Jetzt ist er mit 100 Jahren gestorben.
Donald Trump will Zinssenkungen von Kevin Warsh. Der neue Notenbank-Chef folgte dem US-Präsidenten bei seiner ersten Fed-Sitzung nicht. Doch Warsh kündigt umfassende Reformen an.
Der Schweizer Privatbanker Christof Reichmuth erklärt, wieso seine Bank trotz höherer Zinsen bei Staatsanleihen vorsichtig bleibt, weshalb er das Schweizer Bankgeheimnis verteidigt und warum er sich Sorgen um Deutschland macht.
Es ist die wohl wichtigste Personalie in Donald Trumps zweiter Amtszeit: Kevin Warsh hat den Vorsitz der Fed übernommen. Ein Trump-Kritiker ist er nicht.
Die Amtszeit von US-Notenbankchef Jerome Powell endet im Mai. Bei seinem letzten Auftritt zeigte er sich besorgt über die wirtschaftlichen Folgen des Irankriegs – und gab eine ungewöhnliche Entscheidung bekannt.
Der Krieg im Nahen Osten treibt die Ölpreise in die Höhe und löst auch in den USA Inflationssorgen aus. Die US-Notenbank reagiert nicht auf den Preisdruck, Fed-Chef Powell räumt jedoch ein, keine Ahnung zu haben, wie schlimm die Krise noch werde.
Der künftige Fed-Chef Kevin Warsh will die Geldpolitik der 2000er-Jahre wieder beleben. Doch das ist ein gefährliches Spiel mit unkalkulierbaren Risiken, das zeigt die Geschichte.
Die US-Justiz leitet Ermittlungen gegen den Chef der Notenbank ein. Sie wirft ihm vor, falsche Aussagen über die Renovierung des Notenbanksitzes gemacht zu haben. Das sei nur ein „Vorwand“, sagt Powell. In Wirklichkeit gehe es um etwas ganz anderes.
Die Fed-Gouverneure um Jerome Powell stimmen erneut für eine Zinssenkung. Doch sie sind zunehmend uneins. Und dann ist da noch US-Präsident Trump, der die wirtschaftlichen Sorgen der Amerikaner kleinredet.
Senken oder nicht senken? Darüber streiten Notenbanker noch, doch Anleger gehen bereits von einer Zinssenkung aus.
Wegen des Shutdowns in Washington gibt es keine aktuellen Zahlen über den US-Arbeitsmarkt. Dennoch senkt die Federal Reserve den Leitzins nun schon zum zweiten Mal.