Nach der Wahl: Marokko bekommt erste Ministerpräsidentin
Die Ernennung von Fatima Ezzahra El Mansouri kommt überraschend. Vor allem junge Marokkaner dürften enttäuscht sein, denn sie gilt als Symbol des korrupten Systems.
Die Ernennung von Fatima Ezzahra El Mansouri kommt überraschend. Vor allem junge Marokkaner dürften enttäuscht sein, denn sie gilt als Symbol des korrupten Systems.
Nicht mal jeder Vierte in Marokko hat gewählt, besonders die Jungen sind frustriert. Neuer Ministerpräsident könnte der Chef des Fußballverbandes werden – seine Prioritäten liegen auf der Hand.
Spanierinnen und Spanier protestieren landesweit gegen den Umgang ihrer Regierung mit der Eskalation in der Exklave. Konservative und Rechte sehen bei Premier Sánchez Versäumnisse.
Die Opposition kritisiert scharf, wie der spanische Ministerpräsident mit den Tausenden Migranten in Ceuta und dem Nachbarland Marokko umgeht. Auch in der Exklave selbst fordern Tausende eine Rückkehr zur Normalität.
Tausende Migranten harren weiter in der spanischen Exklave aus, die Regierung in Madrid gründet einen Krisenstab und wendet sich an die Europäische Kommission. Mit Marokko gibt es wieder Streit.
Vorgesehen ist nach Medienberichten „die verbindliche und solidarische Aufnahme von Minderjährigen durch alle Regionen“ Spaniens.
Die meisten der 80 000 Marokkaner, die Ende Juli nach Ceuta kamen, sind zurückgegangen. Doch Tausende verstecken sich noch immer, hausen in den Gassen, den Wäldern. Sie kommen nur raus, wenn es bei Sabah Hamed Essen gibt.
In sozialen Netzwerken verbreiteten sich in den vergangenen Tagen erneut Aufrufe zu einem massenhaften Grenzübertritt wie Ende Juli. Marokkanische und spanische Behörden verhinderten nun, dass Menschen die Grenze überquerten.
Ein Land im wirtschaftlichen Aufschwung: Marokko baut Autofabriken und Hochgeschwindigkeitsstrecken. Doch wie Ashraf Bahlawan versuchen Tausende junge Marokkaner nach Europa zu gelangen. Was fehlt ihnen?
Schwimmrouten auf Instagram, Aufrufe auf Facebook, Tiktok-Videos: Soziale Medien haben bei der plötzlichen Migrationswelle in die Exklave Ceuta eine zentrale Rolle gespielt. Auf den Spuren eines falschen Versprechens.

Die Regierung in Rabat sieht die Verantwortung für den Andrang auf die spanische Exklave Ceuta nicht bei sich. Sie geht auch davon aus, dass es deutlich weniger Migranten waren als bislang angegeben.
Nach dem Grenzübertritt von Zehntausenden Menschen aus Marokko nach Spanien herrscht Unruhe in der EU. Am Dienstag sollen die Innenminister der Mitgliedstaaten über die Situation beraten.
Als mindestens 50 000 Geflüchtete aus Marokko plötzlich nach Ceuta eindringen, schließt die spanische Exklave alle Bars und Geschäfte. Das Kalkül geht auf.
Zehntausende wollen nach Ceuta und kommen durch normalerweise gut bewachte Grenzen. Das wirft Fragen auf, was hinter der Massenflucht steckt.
22 EU-Staaten werfen Madrid in dem Schreiben vor, mit jüngsten Entscheidungen unerwünschte Signale ausgesendet zu haben. Spaniens Regierungschef Sánchez wiederum klagt über Vorurteile und Falschmeldungen. In Ceuta selbst beruhigt sich die Lage.
Zehntausende Menschen, verschärfte Kontrollen, scharfe Töne aus den Hauptstädten: Die Ereignisse in der spanischen Exklave stellen die EU-Migrationspolitik auf die Probe und treffen Deutschland im Landtagswahlkampf.
Nach dem Andrang von Flüchtlingen aus Marokko schließt die spanische Exklave ihre Geschäfte – um Tausende Migranten zur Rückkehr zu bewegen. Das Kalkül geht auf. Ein Besuch in Ceuta.