Das Milliardenloch der Pflege - und für wen es teurer wird


Nach längeren Verhandlungen steht der Regierungsentwurf für eine Pflegereform. Worüber bis zuletzt gestritten wurde und was nun auf die Versicherten zukommt – ein Überblick.
Die Regierung beschließt eine Pflegereform, die Konflikte zwischen Union und SPD ausklammert. Mit den Streitpunkten wird sich eine Kommission beschäftigen. Die Pflegebeiträge für Kinderlose sollen steigen, die Vorsorge besser werden.
In der Pflegeversicherung klafft ein Milliardenloch, das Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) mit Kürzungen schließen möchte. Doch die SPD kritisiert ein Gerechtigkeitsdefizit – der Koalition droht neues Ungemach.
Im Herbst will die Bundesregierung die Reform der Pflegeversicherung angehen. Mit dem Vorschlag des Städtetags könne man für Kommunen „Entlastung in Milliardenhöhe“ schaffen.
Der Pflegekasse fehlen Milliarden, darum nimmt die Gesundheitsministerin eine große Reform des Systems in Angriff. Die Widerstände sind riesig, denn der Plan trifft fast jeden und jede. Ein Überblick.
Höhere Beiträge für Kinderlose und Gutverdiener, mehr Eigenanteile für Heimbewohner, härtere Regeln für die Einstufung in Pflegegrade: Eine Reform soll die Versicherung stabiler aufstellen. Andernfalls drohen Milliardendefizite.
Der Bundeskanzler gibt sich kämpferisch: Er sei „mit aller Kraft entschlossen“, einen neuen Aufbruch in Deutschland zu schaffen. Und zwar mit der SPD als Partner.
Geriatrie-Experte Clemens Becker beklagt, das System der Pflege in Deutschland sei teuer, ineffektiv und nicht reformierbar. Was aus seiner Sicht passieren muss, damit die Versorgung alter Menschen nicht kollabiert.
Der Bundeskanzler gibt sich kämpferisch: Er sei „mit aller Kraft entschlossen“, einen neuen Aufbruch in Deutschland zu schaffen. Und zwar mit der SPD als Partner.
Seit Februar ermittelt der höchste Strafverfolger des Bundes wegen einer Phishing-Kampagne über die Chat-App, von der laut „Spiegel“ auch Bundestagspräsidentin Klöckner betroffen ist. Bundestag und Bundesrat stimmen dem Tankrabatt zu.
Seit Februar ermittelt der höchste Strafverfolger des Bundes wegen einer Phishing-Kampagne über die Chat-App, von der laut „Spiegel“ auch Bundestagspräsidentin Klöckner betroffen ist. Bundestag und Bundesrat stimmen dem Tankrabatt zu.
Alte Kleidung, einfachste Möbel – wenn die Pflegeberaterin Anika Grashof alte Menschen zu Hause besucht, sieht sie viel Armut. Jetzt zeigt eine Studie zur häuslichen Pflege: Das System der Hilfsgelder ist so kompliziert, dass Hunderttausende leer ausgehen.
Plätze in Pflegeheimen werden immer teurer. Die Gesundheitsministerin möchte das System finanziell planbarer machen.
Die Sozialdemokraten wollen die Kosten für Gesundheitsvorsorge und Pflege durch Abgaben auf Mieteinkünfte und Kapitalerträge mitfinanzieren. Für die Union ist das wirtschaftsfeindlich.
Eine Kommission der Gesundheitsministerin will die Versorgung von Pflegebedürftigen verbessern. Es hagelt Kritik – auch weil offen bleibt, wie die Vorschläge finanziert werden sollen.