Fußball-WM: Die Frau auf Platz eins im Aztekenstadion
Die 21-jährige Yolett Cervantes Cuaquehua wird beim Eröffnungsspiel dort sitzen, wo eigentlich Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum sitzen sollte. Weil sie so gut mit dem Ball tanzen kann.
Die 21-jährige Yolett Cervantes Cuaquehua wird beim Eröffnungsspiel dort sitzen, wo eigentlich Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum sitzen sollte. Weil sie so gut mit dem Ball tanzen kann.
Wegen des knappen Wahlausgangs der Stichwahl müssen die Peruaner weiter auf ein Ergebnis warten. Gewählt wurde das neunte Staatsoberhaupt in nur zehn Jahren.
In gut einer Woche soll die Fußball-WM in Mexiko-Stadt beginnen. Doch Lehrer haben ein Protestcamp im Zentrum errichtet, um es „für die Regierung richtig ungemütlich zu machen“. Ein Ende des Konflikts ist nicht in Sicht.
In Kolumbien sind die großen Rivalen bei der Präsidentschaftswahl ein Menschenrechtler und ein Hardliner, der Bomben auf Drogenkriminelle werfen will. Freut sich am Sonntag einmal mehr Donald Trump?
José Callejas hat eine Frau, drei Kinder und ein Haus – in Houston, Texas. Bis dieses Leben, für das er Jahrzehnte lang geschuftet hat, an einem Dienstagabend im November jäh endet.
Während Peru versucht, im Chaos zu überleben, boomt die landeseigene Küche wie nie zuvor. Eine Reise zu revolutionären Kochtempeln - und Schulen, in denen die Jungen bei geschmorten Seeigeln vom Aufstieg träumen.
Fast zweieinhalb Jahre nach Amtsantritt kämpft der argentinische Präsident Xavier Milei um seine Reputation. Sein Kabinettschef muss sich gegen Korruptionsvorwürfen wehren, zugleich bricht die wirtschaftliche Basis des Landes weg.
Die Oppositionsführerin kämpft verbissen darum, doch noch in Venezuela an die Macht zu gelangen. Bisher aber wagt sie sich nicht einmal in ihre Heimat zurück – aus guten Gründen.
Der mächtige Narco „El Mencho“ ist tot, doch der Drogenhandel in Mexiko wütet weiter. Wie die Kartelle Milliarden machen und das Land unter sich aufteilen – die große Analyse.
Ein Student aus reichem Hause erfasst in Lima mit dem SUV eine Sportlerin und lässt sie sterbend liegen. Normalerweise enden solche Fälle in Peru so: Ein teurer Anwalt paukt den Täter raus. Doch diesmal läuft es anders.
Mexiko schlittert seit ihrem Amtsantritt von einer Krise in die nächste. Aber die Präsidentin bleibt ihrer Devise treu, stets „einen kühlen Kopf zu bewahren“. Und hat Erfolg damit.
Exilkubaner wollten offenbar das Regime in Havanna stürzen. Bei einem Schusswechsel mit der kubanischen Küstenwache werden vier Männer getötet. Der Vorfall ereignet sich inmitten starker Spannungen zwischen den USA und Kuba.
Sein Vater ist in Haiti geboren, sein Großvater betrieb dort eine Apotheke: Für den Berliner Schriftsteller Hans Christoph Buch ist der Inselstaat eine zweite Heimat – das Familiengrab könne er aber nur noch unter Lebensgefahr besuchen.
2018 hat der deutsche Stiftehersteller Faber-Castell Costa Rica sein altes Werk übereignet. Dort sollten Geflüchtete würdig untergebracht werden. Doch dann kam Donald Trump an die Macht.
Studierende in Venezuela protestieren zu Hunderten auf den Straßen für Demokratie und Freiheit der politischen Gefangenen. Der Regierung könnte die politische Kontrolle bald entgleiten.
Die Regierung in Caracas plant zwar ein Amnestiegesetz, aber die politische Öffnung hat klare Grenzen. Ein Weggefährte von Friedensnobelpreisträgerin Machado wird erst freigelassen – und dann gleich wieder eingesperrt.
Brasiliens Ex-Präsident Jair Bolsonaro sitzt in einem vergleichsweise komfortablen Gefängnis. Doch seine Haftbedingungen spalten das Land. Aus seiner Zelle heraus nimmt er Einfluss auf die kommenden Präsidentschaftswahlen.
Seit US-Spezialkräfte den Präsidenten Maduro entführten, ringen das alte Regime, eine Friedensnobelpreisträgerin und die Amerikaner um die Macht im Land. US-Außenminister Rubio skizziert nun, wie er sich die Zukunft vorstellt.
In Caracas werden politische Gefangene freigelassen, gleichzeitig wachen Schlägertrupps der Regierung über die Ruhe auf den Straßen. Die Lage in Venezuela ist undurchsichtig – nur eines ist sicher: der Aufenthaltsort des gestürzten Maduro.
Bemerkenswert fatalistisch begegnen die Menschen an der Simón-Bolívar-Brücke zwischen Venezuela und Kolumbien dem Sturz Maduros. Ihr Alltag zwischen Armut und Drogenbanden ist schon hart genug.